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Biographie

Prof. Niklas Schmidt

Niklas Schmidt wurde 1958 als Kind deutsch-finnischer Eltern in Köln geboren. Nach dem Abitur und der fachlichen Ausbildung ging es schnell bergauf. Als Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe verschaffte er sich im In- und Ausland gleich hohes Ansehen. 1980 gründete er mit jungen Hamburger Musikern das Trio Fontenay, das nach strenger systematischer Aufbauarbeit schnell Profil und Anerkennung fand. Neben Konzertreisen in alle Welt (jährlich häufig mehrfach durch die USA), Auftritten bei internationalen Festspielen (u.a. in Salzburg, Montpellier und Montréal) und prominenten Einladungen (Philharmonia Orchestra London, Carnegie Hall, Artists in Residence am Pariser Théatre du Châtélet), festigte vor allem die enorme Fülle an Aufnahmen in Rundfunk und Schallplattenindustrie den außerordentlichen Ruf des Ensembles. Nahezu die gesamte Literatur für diese Kammermusikgattung, vor allem das ganze Beethoven-Werk wurde vom Fontenay Trio im Laufe der Jahre (bei Teldec, EMI Electrola und Philips) eingespielt. Ein Großteil dieser Produktionen erhielt weltweit erstaunliche Preise und Auszeichnungen. 1997 beendete Niklas Schmidt diese Mitarbeit, um sich vermehrt anderen Aufgaben zuzuwenden. Nachdem er schon 1987 einer Berufung als Cello-Lehrer an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg gefolgt war, übernahm er nunmehr dort eine Professur für Kammermusik und Violoncello. Seit 2005 leitet er den an jenem Institut neugegründeten „Master-Studiengang Kammermusik“. In reger Tätigkeit als Veranstalter von Konzertreihen widmet er sich in jüngster Zeit auch wieder stärker solistischen Aufgaben, für die ihm ein superb klingendes Rogeri-Cello (Brescia) aus dem Jahre 1700 zur Verfügung steht.



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